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NEW ALBUM COMING in September!

 

News & Updates

July 2018

Ich freue mich sehr über bayerischen Kunstförderpreis 2018!

June 2018

Albumreleasedate bestätigt: 14.September 2018!

April 2018

The Album "Mara" of my Band Fazer is now available.

03.12.17

Auf Br2 Kulturleben kam letzte Woche ein kleiner Beitrag über mich.
Nachzuhören auf folgendem Link:

16.10.2017

New Sepalot Video released last week!

25.09.2017

I had much fun playing at Camera Obscura Berlin Tbilisi Festival in Georgia last weekend together with german Bass-legend Manfred Bründl.

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Live

ALBUM INFO NEW BORN

Da passiert etwas Neues, etwas Großes. Etwas, dessen Wirkung und Bedeutung noch nicht abzuschätzen ist. Es flirrt schon beim ersten Gitarrenakkord, dann das Sirren eines Schlagzeugbeckens und der erste Trompetenton erklingt. Hier steigert sich etwas aus dem Nichts und nimmt riesenhafte Gestalt an. Ein leises Lüftchen wird zum Sturmwind.

"Newborn" heißt das Titelstück der neuen CD des Matthias Lindermayr Quintetts und es ist als langes Crescendo angelegt und läutet ein Album ein, das vom ersten bis zum letzten Ton fesselt.

"Newborn" entstand in einer für Trompeter Matthias Lindermayr wichtigen Umbruch-Phase. Er verlegte seinen Wohnsitz wieder von Berlin nach München und die Geburt seiner Tochter stand bevor. Die ersten Aufnahmen zu "Newborn" entstanden noch vor der Geburt, fertiggestellt wurde das Album danach. Lindermayr sagt, in dieser Zeit gab es nur zwei Themen: Kind und CD.

Eine Verschiebung der Wertigkeiten fand statt für den äußerst aktiven Musiker. Was ist wichtig, was entscheidend? Die Beantwortung dieser Frage kann man durchgehend auf dem Album wahrnehmen. Nur die wichtigen Töne erklingen, Musik von existenzieller Dimension ist das, ohne Geplänkel und zierendes Beiwerk. Auf "Newborn" verarbeitet Matthias Lindermayr die entscheidenden Dinge des Lebens in Musik.

Mit ganz klaren Vorstellungen ging der Trompeter an die Aufnahmen, zusammen mit Produzent und Gitarrist Azhar Kamal. Was bemerkenswerter Weise dazu führte, dass Lindermayr bei den Aufnahmen viel mehr aus der Hand geben konnte und seiner Band mehr Freiräume ließ, als noch bei der Produktion des ersten Albums "LangTang" von 2015.

Viel Zeit hatte der Trompeter seit 2015 im Studio verbracht bei Aufnahmen für andere Bandleader und andere Projekte, das stärkte sein Selbstvertrauen und ermutigte ihn, neue, ungewöhnliche Spieltechniken auszuprobieren und es zuzulassen, dass auch im Studio etwas Unkontrolliertes passieren durfte.

Geprägt hat Lindermayr auch die Zeit in Berlin, wo er 2016 studierte. Ein Konzert des Trompeters Axel Dörner war für Lindermayr ein einprägsames Erlebnis. Dörner, feste Größe der freiimprovisierenden Szene Europas, spielte das ganze Konzert über eigentlich keinen richtigen Ton auf seinem Instrument, nur Geräusche, Luftströme, Klappern. Diese Soundmusik brachte Matthias Lindermayr auf neue Ideen. Mit dem Instrument kann man noch viel mehr ausdrücken als nur Noten auf dem Papier.

Diese Berliner Zeit mit dem Trompetenstudium bei Gerard Presencer und dem Kompositionsstudium bei John Hollenbeck war wichtig, aber auch die Rückkehr nach München. Dort ist er gefragter Trompeter in vielen Ensembles und Bigbands, dort ist sein Lebensmittelpunkt und dort lebt er jetzt mit seiner kleinen Familie.

Diese Erfahrungen haben direkt die Musik auf "Newborn" beeinflusst. Positiver sind seine Stücke geworden, allerdings ist die melancholische Note immer noch spürbar. Die Musik ist äußerst dynamisch, die Bögen sind ganz groß angelegt. Abläufe und Formen sind stärker improvisatorisch angelegt. Die Plätze sind flexibler verteilt, besonders viel Freiraum hat der Kontrabass bekommen, und die Trompete ist ihrer Rolle als reines Melodieinstrument entbunden worden. 

Die Besetzung ist fast identisch zum Debut "LangTang" mit Andi Haberl, Schlagzeug, Andreas Kurz, Kontrabass, und Azhar Kamal, Gitarre, nur Chris Gall am Klavier ist neu dabei. Das Team Lindermayr-Kamal funktioniert hervorragend. Beide haben viel Gespür für Dramaturgie und haben einen weit über den Tellerrand des klassischen Jazz hinaus gerichteten Blick.

Auf "Newborn" kann man starken "Klangjazz" hören mit teils genial einfachen Melodien und einer Trompetenstimme, die viel aussagt, ohne viele Worte zu machen. Von dieser Stimme wird man sicher noch viel mehr hören. Etwas Neues, etwas Großes kommt auf uns zu, freuen wir uns!

 

Ulrich Habersetzer (Bayerischer Rundfunk)

 

English Version

The dawning of something new, something big. Something which will have an impact on an indefinite scale. The first Guitar chord hovers, the cymbal lingers, while the first sound of the trumpet occurs. From nothingness to epic proportions. From easy wind to tempest. 

„Newborn“ is the title cut of the new record by Matthias Lindermayr which is a mesmerizing body of work. The album was conceived in an important transitional period of the artist who relocated back to his hometown after a long stint in Berlin honing his compositional skills, due to the birth of his „Newborn“ child. The initial work began before this private Milestone, with the majority of the music being completed afterwards. Lindermayr states being dominated by two themes at the time: Newborn child and record. 

The focus was on the important and essential elements residing within the compositions. On „Newborn“ Matthias Lindermayr processes the essential aspects of life musically. Together with producer and guitar player Azhar Kamal who was also his partner on the production of his debut on Enja „Lang Tang“ they followed a more jazz oriented approach with more freedom of interpretation for the involved musicians than on the debut. The music you experience is extremely dynamic, free flowing at times, lots of space for the bass and the letting loose of the reins for the trumpet which has been somewhat relieved of its vocalesque duties, which it had on Matthias first offering. The line up at this concert is more or less identical to the debut with Andreas Haberl, Drums, Andreas Kurz, Bass, Azhar Kamal, Guitar. The only new addition would be Chris Gallon Piano. The production team of Lindermayr/Kamal worked well with their skills in sonic dramaturgy which surpass the limits of what may be broadly perceived as classic „Jazz“. On „Newborn“ you hear the epitome of Jazz in the 3rd millennium with brilliantly, concise melodies and trumpet which has a lot to express without being overwhelming. A voice that will be heard. Rejoice! Expect something GRAND

- Ulrich Habersetzer(Bavarian Radio)

 
 
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Lang Tang

by Matthias Lindermayr

Produced with Azhar Kamal

Mixed by Mario Thaler

Artwork & Design by Max Schachtner

PRESS

"...Der Typ verfügt über einen der reifsten, strukturiertesten und gelassensten Trompetentönen, die in den vergangenen Jahren in Deutschland erklangen." Jazzthetik

"Da sucht niemand seine eigene Sprache, sondern präsentiert gleich mal eine Philosophie des spielens auf den Ventilen, die den Anschein erweckt, als gäbe es sie schon drei Jahrzehnte, gestählt durch zeitgeistige Entwicklungen und persönliche Erlebnisse, kantig und antizyklisch." Jazzthetik

"Till Brönner, Nils Wülker, Frederik Köster, Julian Wasserfuhr, Matthias Schriefl: Deutschland ist derzeit überreich gesegnet mit hervorragenden Jazz-Trompetern. Wenn man die ersten Takte des Albums „Lang Tang“ hört, in denen Matthias Lindermayr seine Trompete wie eine schamanische Erzählerstimme raunen lässt, wird klar: Der 28-jährige Münchner gehört nicht nur selbstverständlich in die oben aufgezählte Kollegen-Riege, sondern stellt auch noch eine Besonderheit dar." Rondo Magazin

"...Lindermayr besticht vom ersten Ton an. Zwischen Stilen, Stühlen und Idealen hat er seinen Platz gefunden. Eingängig, nie beliebig oder anbiedernd, zugleich von tiefer Wärme getragen bewegt sie die Melodiösität eines sehr bemerkenswerten Trompeters mit zwingender Erzählkunst in meditativem Mäander durch den Raum..." Jazzpodium

"...Mit seinem signifikanten, leicht melancholischen und oft nach einem klassischen Horn klingenden Ton (...) und mit bezwingenden Kompositionen. Stets schlagen diese einen dramaturgischen Bogen, klingen aus einem Guss obwohl sie ganz unterschiedliche Geschichten erzählen..." SZ Extra

"Mit Matthias Lindermayr steht nun ein neues Ausnahme-Talent in den Startlöchern. Die entspannte Herangehensweise auf seinem Debüt ist beeindruckend" Deutschlandradio Kultur

"Der nimmt sich in allen elf Stücken viel Zeit, schöne Melodienbögen zu blasen, hat den Mut zur Pause, zur Stille. Seine Technik ist erstaunlich ausgefeilt und reif." Deutschlandradio Kultur

"Hoffnungsvolles Debütalbum des gerade einmal 27jährigen Trompeters" in music

"vielseitige Trompetenmusik" kulturnews

 

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