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NEW ALBUM COMING SOON...

 

News & Updates

 

03.12.17

Auf Br2 Kulturleben kam letzte Woche ein kleiner Beitrag über mich.
Nachzuhören auf folgendem Link:

audio Block
Double-click here to upload or link to a .mp3. Learn more.

16.10.2017

New Sepalot Video released last week!

25.09.2017

I had much fun playing at Camera Obscura Berlin Tbilisi Festival in Georgia last weekend together with german Bass-legend Manfred Bründl.

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04.09.2017

Click here to watch a studio video of Walter Lang's new project with Matthias on trumpet.
More to come in 2018

https://www.youtube.com/watch?v=zxIJMq2wheU

01.09.2017

I did a live video and audio recording with Sepalot's New Band Project.
Check it out:

https://www.youtube.com/watch?v=cmrhqc5uzHc&t=1s

08.2017

Mixing is done!
Now Guido Hieronymus will start mastering.
Release is in July 2018.

 

 
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Live

Biography

Ein Ton, einsam, weit und eindringlich ruft dieser Ton. Eine Verzierung, dann ein zweiter Ton. Lang angehalten, man hört wie die Luft fließt, wie würzig-rauer Sand weht einem dieser Ton ins Ohr. Kraft hat er und nach Sehnsucht klingt er, tiefgründig und lebendig. Er strahlt nicht nur, dieser Ton hat auch dunkle Seiten. Spannung steckt darin und das Bedürfnis, etwas zu erzählen.

Unbegleitet erklingt der Trompetenton im "Prolog". Ein Ausblick darauf, was kommt: Musik, in der Geschichten erzählt werden, in einem verblüffend reifen Gestus. Charakter könnte man das nennen - eigene, unverwechselbare Stimme heißt das bei Sängern.

So klingt Trompeter Matthias Lindermayr auf seiner neuen CD "LangTang": wie ein Sänger, der den Hörer mit einer Musik lockt, die in unterschiedlichen Klangwelten aufscheint, aber den roten Faden ihrer Geschichte nie verliert. 

Von Krautrock à la "Can" bis "Björk's" Electropop, von Miles Davis' rockiger Reduktion der 60er Jahre bis hin zur nordischen Melancholie von Trompetern wie Mathias Eick oder Nils Petter Molvær. All das steckt in Matthias Lindermayrs Musik, ohne diese Vorbilder und Stile nachzuahmen. Er hat seine eigene Mixtur gefunden.

Der Trompeter und Bandleader, Jahrgang 1987, aus München, hatte als Kind klassischen Klavierunterricht, spielte als Jugendlicher E-Gitarre in Rockbands und studierte dann an der Münchner Hochschule für Musik und Theater Jazztrompete bei Claus Reichstaller. Lindermayr gewann 2012 den Biberacher Jazzpreis und 2013 den Kurt Maas Jazz Award, der ihm einen fünfwöchiger Aufenthalt am Berklee College in Boston ermöglichte. Im Sommer 2013 traf er dort in Trompetenprofessor Tiger Okoshi einen wichtigen Mentor. Der Amerikaner japanischer Abstammung ermunterte Matthias Lindermayr, für ein Stipendium vorzuspielen, und so durfte der Münchner im Herbst 2014 noch einmal nach Boston. Die Erfahrungen der renommierten Jazzschule spürt man in seiner Musik, ohne, dass er deshalb amerikanisch spielen würde. Durch seine Zeit in Berklee ist er als Musiker enorm gereift.

Matthias Lindermayr hat einiges zu erzählen in seiner Musik: eine mitreißende Abenteuerstory, wie im Titelstück der CD "LangTang", nach einer Region in Nepal benannt, durch die der Trompeter 2008 wanderte. Er hat die unbeschreibliche Weite und Grenzenlosigkeit dieser Landschaft in ein wuchtiges Musikstück gepackt.

Es gibt aber auch eine romantische Liebesgeschichte, ohne Kitsch erzählt in der Komposition "Rendezvous". Nach hitziger Western-Schwüle klingt das Stück "Hunter". Fast in Minimal-Music Art schraubt sich das Stück "Invincible" zu einem abrupten Ende. Zeitlupenhaft schön nimmt "Hymn" seine volle musikalische Dichte an.

Lindermayr zeigt sich in den elf Titeln der CD als subtiler Komponist. Er hat ein besonders Gefühl für kraftvolle Harmonien und für den unerwarteten Wechsel der Stimmungen. Mit großer Wucht ziehen einen die Stücke in den Bann, oft mit genialer Einfachheit im Thema, das aber äußerst raffiniert fortgesponnen wird. Kompakt sind die Kompositionen gehalten, klare Aussagen werden getroffen, der Spannungsbogen ist perfekt aufgespannt.

Die herausragenden Musiker, die Matthias Lindermayr für sein Quintett gewinnen konnte, können und dürfen sich in seiner Musik ganz persönlich entfalten, ohne dass lange Soli von Nöten wären.

Der in Pakistan geborene und seit Jahren in München lebende Gitarrist Azhar Kamal hat die CD zusammen mit Matthias Lindermayr produziert. Seinen unerschöpflichen musikalischen Horizont, der von Soundinstallationen über Theatermusik und etlichen Einsätzen als Studio- und Bühnenmusiker in den unterschiedlichsten Genres, bis hin zu Experimenten in der klassischen Musik reicht, lässt er unaufdringlich einfließen. Seine durchdachten Soli sind immer anders, seine Sounds öffnen Klangräume und decken nichts zu. Daneben ist auf dieser CD der Münchner Tastenkünstler Roberto di Gioia zu hören, und zwar ausschließlich am Flügel. Nach langen Jahren bei Klaus Doldingers Passport, diversen Sound-Tüfteleien im Electro-Bereich und einem durchgeknalltem Spaß-Duo mit "Doofen"-Gründer Wigald Boning, ist es eindrucksvoll, den großen Feinsinn di Gioias für das akustische Klavier wieder zu erleben.

Das Bassfundament liefert Andreas Kurz am Kontrabass. Der gefragte Jazzbassist verstärkt dieses analoge Feeling in der Musik noch mehr. Sein Bass, bisweilen auch gestrichen, klingt holzig und klar, kein Effekt überlagert den erdigen Groove, den Andreas Kurz den Stücken verleiht.

Schlagzeuger Andi Haberl lässt seine ganze Persönlichkeit und die Unverkennbarkeit seines Stils in die Musik einfließen. Bei der Indie-Rock-Band "The Notwist" an den Drums und in zahlreichen Jazzformationen zu hören, gibt er Lindermayrs Musik kraftvolle Beats, ohne die Balance zu verlieren. Bei Andi Haberl stimmt die Farbmischung, wie bei einem großen Maler. Er trägt nie zu viel auf, gibt was nötig ist, kann ständig überraschen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.

Die Musiker um Matthias Lindermayr verstehen es, seine stimmigen Kompositionen noch ein bisschen mehr zu veredeln.

Beschlossen wird die CD "LangTang" aber wieder mit dem Sound der Trompete, nicht ganz pur, Akkorde der Akustikgitarre tragen die Klänge. "Troya" heißt dieser Epilog und man spürt ihn wieder, diesen Sand, diese Würze. Es steckt viel drin in dem Ton von Matthias Lindermayr, man möchte ihn immer und immer wieder hören.

 

Ulrich Habersetzer (Bayerischer Rundfunk)

 

English Version

A sound – lonesome and intensly calling. You hear the air streaming, you feel rough-tangy sand in the ear. There is tension in this sound and the desire to tell a story.

To find on the new CD by trumpeter Matthias Lindermayr: From Krautrock à la Can to Björk‘s electro-pop, from Miles Davis to the nordic melancholy of Matthias Eick. All of this is immersed in Matthias Lindermayr’s music. He has found his own concoction and he has a lot to tell with his music: a thrilling adventure story as in the title track Lang Tang which owes its name to a region in Nepal through the vastness of which the trumpeter hiked in 2008.

The composition Rendezvous tells a romantic love story without any kitsch. Close to minimal art the piece Invincible spirals to an abrupt end and in slow-motion The Hymn densifies. Lindermayr has a feeling for vigorous harmonies and unexpected changes of moods. With strong momentum the pieces are captivating, often by means of an ingeniously simple theme which keeps spinning on.

Matthias Lindermayr succeeded to win outstanding artists for his quintet: The Pakistan born and for many years in Munich living guitarist Azhar Kamal – coproducer of the CD – lets his boundless musical horizon which reaches from sound installations, theatrical music to experiments in classical music flow in unobtrusively.

The Munich based keyboardist Roberto Di Gioia plays the grand piano only. After years with Klaus Doldinger’s Passport, electro-sound fiddlings and the fun duet with Wigald Boning it impresses to hear Di Gioia’s great subtlety for the acoustic instrument again.

The bass foundation is delivered by Andreas Kurz on the acoustic bass – wooden and clear, no effect is superimposed on his earthy groove.

Drummer Andi Haberl lets his full personality enter into the music. Playing the drums with the indie-rock band The Notwist and with many jazz groups he gives Lindermayr’s music perfectly balanced, vibrant beats.

The trumpeter’s harmonious compositions are still refined by these musicians. There is much in the sound and the music of Matthias Lindermayr which makes you want to listen to it again and again.

 

- Ulrich Habersetzer(Bavarian Radio)

 
 
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Lang Tang

by Matthias Lindermayr

Produced with Azhar Kamal

Mixed by Mario Thaler

Artwork & Design by Max Schachtner

PRESS

"...Der Typ verfügt über einen der reifsten, strukturiertesten und gelassensten Trompetentönen, die in den vergangenen Jahren in Deutschland erklangen." Jazzthetik

"Da sucht niemand seine eigene Sprache, sondern präsentiert gleich mal eine Philosophie des spielens auf den Ventilen, die den Anschein erweckt, als gäbe es sie schon drei Jahrzehnte, gestählt durch zeitgeistige Entwicklungen und persönliche Erlebnisse, kantig und antizyklisch." Jazzthetik

"Till Brönner, Nils Wülker, Frederik Köster, Julian Wasserfuhr, Matthias Schriefl: Deutschland ist derzeit überreich gesegnet mit hervorragenden Jazz-Trompetern. Wenn man die ersten Takte des Albums „Lang Tang“ hört, in denen Matthias Lindermayr seine Trompete wie eine schamanische Erzählerstimme raunen lässt, wird klar: Der 28-jährige Münchner gehört nicht nur selbstverständlich in die oben aufgezählte Kollegen-Riege, sondern stellt auch noch eine Besonderheit dar." Rondo Magazin

"...Lindermayr besticht vom ersten Ton an. Zwischen Stilen, Stühlen und Idealen hat er seinen Platz gefunden. Eingängig, nie beliebig oder anbiedernd, zugleich von tiefer Wärme getragen bewegt sie die Melodiösität eines sehr bemerkenswerten Trompeters mit zwingender Erzählkunst in meditativem Mäander durch den Raum..." Jazzpodium

"...Mit seinem signifikanten, leicht melancholischen und oft nach einem klassischen Horn klingenden Ton (...) und mit bezwingenden Kompositionen. Stets schlagen diese einen dramaturgischen Bogen, klingen aus einem Guss obwohl sie ganz unterschiedliche Geschichten erzählen..." SZ Extra

"Mit Matthias Lindermayr steht nun ein neues Ausnahme-Talent in den Startlöchern. Die entspannte Herangehensweise auf seinem Debüt ist beeindruckend" Deutschlandradio Kultur

"Der nimmt sich in allen elf Stücken viel Zeit, schöne Melodienbögen zu blasen, hat den Mut zur Pause, zur Stille. Seine Technik ist erstaunlich ausgefeilt und reif." Deutschlandradio Kultur

"Hoffnungsvolles Debütalbum des gerade einmal 27jährigen Trompeters" in music

"vielseitige Trompetenmusik" kulturnews

 

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